Die Tradition des mündlichen Märchenerzählens

Ich präsentiere europäische Volksmärchen in der Tradition des freien Erzählens

auf Hochdeutsch, Englisch oder Schweizerdeutsch

 

Wenn ein Märchen aus dem Gedächtnis erzählt wird, so der Neurologe Dr. Gerhard Hüther, geschieht beim Zuhören im Gehirn etwas Wichtiges, mehr so als wenn eine Geschichte nur gelesen oder vorgelesen wird. In der Sicherheit einer gemütlichen Erzählsituation werden die emotionalen Zentren aktiviert und es werden Stoffe produziert, die den Aufbau neuer Verbindungen zwischen den Nervenzellen fördern. Die Märchen steigern das Mitgefühl sowie die Fähigkeit, bessere Beziehungen aufzubauen, Hindernisse zu überwinden. Zudem geben sie Hoffnung. Wenn die Dinge im Märchen dunkel und gefährlich werden, aber in einer beschützten Situation erzählt werden, erzeugt dies einen "virtuellen" Lerneffekt.

 

Es ist jedoch von größter Wichtigkeit, dass auf die Dunkelheit und die Gefahr in der Geschichte ein Happy End folgt. Die Auflösung stellt dann für die Zuhörer, die sich ja mit der Geschichte zu identifizieren begannen, sicher, dass die Handlungen zielgerichtet und keineswegs sinnlos waren.

 

Deshalb behauptet Hüther, dass das Märchenerzählen die höchste Form der Lehre ist, da die Spannung und die Handlung der Geschichte zwar gefühlt werden, aber nicht in der Realität stattfinden.

 

 

Auszug aus meinem Buch "The True Hero’s Journey in Fairy Tales and Stone Circles"

 

Diskussionsrunden

Sind Märchen etwa wahr?

 

Sollte es statt "Es war einmal" besser "Es wahr einmal heissen?"

 

Diskutieren Sie mit mir über die prähistorisch-matriarchalen Ursprünge der Märchen und ihre astronomische Bedeutung. 

  

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